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Zu den Orchideen zählend, gilt das Interesse an der Vanille weniger den schönen Blüten, als vielmehr dem aromatischen Mark ihrer mit Millionen kleinster Samen gefüllten Schoten (Vanilla planifolia).
Wenn Sie Bourbon-Vanilleschoten in der Küche verwenden, haben Sie die Früchte einer Orchidee in der Hand (Vanilla planifolia). Die winzig kleinen Samen im Inneren der dunkelbraunen Schoten sind von einem klebrigen Mark umhüllt, das das Vanille-Aroma enthält. Den Schoten gehen gelbe Orchideenblüten voraus, die kleiner und unscheinbarer sind als manche ihrer prächtigen Verwandten. Die Bestäubung der Blüten sollten Sie von Hand vornehmen, denn unseren heimischen Insekten gelingt nicht, was in den Tropen Kolibris übernehmen. Im Inneren der Blüten muss eine zungenförmige Lasche beiseite gedrückt werden, die den männlichen Pollen von der weiblichen Narbe trennt. Mit einem schmalen Werkzeug (z.B. Zahnstocher) können Sie den Schnabel der Kolibris imitieren und die Blockade vorsichtig lösen, während Sie die Blüten leicht schütteln. Tun Sie dies, sobald die Blüten geöffnet sind und der Pollen wird auf die Narbe übertragen. Vanille-Orchideen sind schlingende Pflanzen mit länglich-ovalen, fleischigen Blättern. Ihre im Alter meterlangen Triebe bilden Luftwurzeln aus, mit denen sie sich festhalten sowie Feuchtigkeit und Nährstoffe aus der Luft aufnehmen. Vanille-Orchideen wachsen anfangs sehr langsam. Erst etablierte, ältere Pflanzen legen an Längenwachstum zu und können dann sogar bis in den Dachfirst von Wintergärten oder geheizten Gewächshäusern empor schlingen. Die Temperatur sollte konstant über 15 °C betragen. Gießen Sie sehr gemäßigt mit kalkarmem Regenwasser, damit die fleischigen Wurzeln nicht faulen. Besprühen mit handwarmem Wasser ist immer willkommen.
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Vanille Pflegeanleitung Profi-Pflegetipps für |
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+++ Hilfe bei der Pflege im Topf, als Kübelpflanze auf Balkon und Terrasse, im Wintergarten oder im Garten +++ Ausführliche Pflege-Beschreibung von FLORA TOSKANA +++ Standort im Sommer:Sonnig bis halbschattig, warm, aber nicht zwingend sonnig. Bei zu niedriger Luftfeuchte auf beschattete Plätze ausweichen.Standort im Winter:Hell bei 18 °C (+/- 5) °C. Immergrün, Neuaustrieb ab April/Mai. Kurzzeitiges Temperaturminimum 10 °C.Pflege im Sommer:Lassen Sie die Erde gut abtrocknen, bevor Sie erneut gießen. Dauernde Nässe lässt die fleischigen Wurzeln faulen. Der Bedarf ist dank der festen, wasserspeichernden Blätter gering, der Nährstoffbedarf ebenso: Düngen Sie alle 14 Tage von April bis September mit Volldünger (flüssig, wasserlösliche Pulver, Stäbchen u.ä.) in halber Konzentration oder mit Orchideendünger.Pflege im Winter:Bodenfeuchte auf niedrigem Niveau halten, Erde aber nicht über längere Zeit austrocknen lassen.Schnitt:Da Vanille-Orchideen anfangs sehr langsam wachsen, ist kein Schnitt nötig. Länger werdende Triebe kann man zunächst an den Kletterhilfen emporleiten oder mehrfach darum schlingen, bis ein erstes Entspitzen überhaupt ansteht.Umtopfen:Vanille braucht nur alle zwei bis vier Jahre ein neues Gefäß nach Ende der Winterruhe. Verwenden Sie hochwertige Orchideen-Erde.Probleme, Schädlinge, Pflanzenschutz:In der Regel schädlingsfrei, in seltenen Fällen Befall mit Schildläusen im Winter. Probleme rühren eher von zu kalten Plätzen oder übertriebenen Wassergaben mit folgenden Wurzelschäden her.Kompetenz rund um die Welt exotischer Pflanzen: |
Datenblatt
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