Dottergelbe Blütentrichter mit purpurfarbenen Basalflecken, serviert auf herzförmigen, festen, glänzenden Blättern sind ein Rezept, das sich kein Hibiskus-Fan entgehen lassen sollte.

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Beschreibung

Der Linden-Roseneibisch ist ein Weltenbummler, der in Indien ebenso beheimatet ist wie in China, Japan, Australien, dem Tropischen und Subtropischen Amerika. Der Trick: Seine Samen lassen sich an den Küsten anschwemmen. Doch damit nicht genug: Als reichblütige, imposante Zierpflanze hat er über seine natürliche Verbreitung hinaus in aller Welt Fuß gefasst. Der Grund hierfür ist neben den hellgelben Blüten mit ihrer dunkelroten Mitte das herzförmige Laub - Vorlage für den botanischen Artnamen "tiliaceus" (Tilia=Linde), da es Lindenblättern ähnelt.  Bei hellgelben Blüten belässt es der starkwüchsige Linden-Roseneibisch, der bei gleichmäßiger Wasser- und Düngerversorgung schon als Jungpflanze zuverlässig blüht, jedoch nicht: Im Verblühen verdunkeln sie sich, bis sie vor dem Fall eine orangerote Färbung annehmen.

punkt_gruen.gifQualität: kosmopolitischer Blütenstrauch, bereits junge Pflanzen blühfähig; mehrfarbiger Blütenverlauf

punkt_gruen.gif Verwendung: ab Mai draußen auf Balkon & Terrasse; ganzjährig in beheizbaren Wintergärten oder lichtdurchfluteten Zimmern

 


 

Profi-Pflegetipps für
Linden-Roseneibisch – Hibiscus tiliaceus

+++ Hilfe bei der Pflege im Topf, als Kübelpflanze auf Balkon und Terrasse, im Wintergarten oder im Garten +++ Ausführliche Pflege-Beschreibung von FLORA TOSKANA +++ 


 Standort im Sommer: Ein sonniger Platz ist förderlich für den Flor. Es sollte jedoch keine Hitze aufkommen, die die Wurzelaktivität drosselt. In der Folge würden die Triebe und Blätter von den Wurzeln nur ungenügend mit Wasser versorgt, obwohl die Erde feucht ist. Hier ist alternativ ein luftfeuchterer, teilsonniger Standort angeraten.

 Standort im Winter: Hell bei 15 °C (+/- 5°C). In der Regel bleibt nur ein Teil des Laubs erhalten. Kurzzeitiges Temperaturminimum 0 °C.

 Pflege im Sommer: Erde stets feucht halten. Der Bedarf ist durch die großen Blätter hoch. Mit Nässe haben die Wurzeln kein Problem: sie keimen in Wassernähe. Wiederholte Trockenheit führt dagegen zu Blattfall Blütenstopp (siehe hierzu auch "Standort im Sommer"). Der hohe Nährstoffbedarf wird wöchentlich mit einer Gabe flüssigen Volldüngers oder ab März mit Langzeitdünger gedeckt, der im Sommer aufgefrischt wird (Nachdüngung).

 Pflege im Winter: Gleichmäßige Bodenfeuchte beibehalten, Menge und Häufigkeit aber entsprechend des Laubverlusts reduzieren. Achtung: Nasse Wurzeln vertragen weniger Kälte als leicht feuchte. Auf warme Füße achten und Pflanzen erhöht auf Füße, Podeste oder Tische stellen. Ab Oktober/November nicht mehr düngen.

 Schnitt: Ein jährlicher Rückschnitt im Februar/März ist nötig, damit die Halbsträucher von unten nicht verkahlen, sich besser verzweigen und die Verjüngung zu gewährleisten.

 Umtopfen: Gesunde Pflanzen durchwurzeln ihre Töpfe rasch und brauchen jährlich  im März ein in Maßen größeres Gefäß. Verwenden Sie hochwertige Kübelpflanzenerde, die durch grobkörnige Anteile (z.B. Lavagrus, Blähton) strukturstabil, das heißt locker und luftig bleibt.

 Probleme, Schädlinge, Pflanzenschutz: Schildläuse sind aufgrund der weitgehend laublosen Überwinterung selten. Achten Sie im Frühling und Sommer auf Blattläuse, die sich an den jungen Blatt- und Blütenknospen niederlassen. Durch Standort- oder Pflegefehler gestresste Pflanzen können gelegentlich Weiße Fliegen anziehen.


Kompetenz rund um die Welt exotischer Pflanzen:
www.flora-toskana.de


Artikeldetails
HIT-107

Technische Daten

Familie
Malvaceae
Herkunft
Afrika
Blütezeit
Sommer
Blütenfarbe
gelb
Wuchsform
Kleinstrauch
Standort
sonnig
Überwinterungstemperatur
15 (±5)°C
Minimaltemperatur
0 °C
Winterhärtezone
10
Wuchshöhe
1.5 m
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