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Wer das sattgelbe Gewürz Kurkuma einmal selbst ernten und frisch in der Küche verwenden möchte, legt mit einer Kurkuma-Pflanze den Grundstein dazu (Curcuma longa). Von ihr kann man Ableger ihrer dicken Wurzeln (Rhizome) ernten.
Sie kochen gerne mit Kurkuma? Dann tun Sie es doch künftig mit selbst geernteten Wurzeln: Mit einer eigenen Kurkuma-Pflanze (Curcuma longa), auch Gelbwurzel genannt, wächst der Erntevorrat konstant nach. Als volltropische Pflanzen schätzt Kurkuma dauerwarme Standorte über 18 °C und eine möglichst hohe Luftfeuchte. Dafür überraschen die Stauden pflanzenbegeisterte Hobby-Köche mit einer zweiten Gabe: Seine gelben, etwa kniehohen Blütenstände halten bis zu drei Monate. Damit die dicken Wurzelstränge (Rhizome) in Töpfen oder Wintergartenbeeten jährlich neue Verzweigungen anlegen, sollte die Erde stets feucht, aber nicht über längere Zeit tropfnass sein (Fäulnisgefahr). Wer das beherzigt, wird sein Glück mit Kurkuma finden, deren getrocknete und geriebene Wurzeln Curry-Gewürzen die charakteristische, goldgelbe Farbe verleihen. Denn Kurkumas sind pflegeleicht und brauchen nicht viel Licht. Normal: Mit Einzug des Winters ziehen die Blätter ein, das heißt sie welken, um im Frühling neu zu sprießen. Während der winterlichen Ruhezeit ist deshalb die beste Erntezeit für die Wurzeln.
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Kurkuma Pflegeanleitung Profi-Pflegetipps für |
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+++ Hilfe bei der Pflege im Topf, als Kübelpflanze auf Balkon und Terrasse, im Wintergarten oder im Garten +++ Ausführliche Pflege-Beschreibung von FLORA TOSKANA +++ Standort im Sommer:Diese tropische Gewürzpflanze bevorzugt ganzjährig konstante Wärme (über 18 °C) und eine hohe Luftfeuchtigkeit (über 80 %). Deshalb ist ein Dauerplatz im Haus zumeist besser als ein Sommerquartier im Freien, da hier die Nächte auch zwischen Mai und August stark abkühlen können. Im Haus eignen sich Wintergärten am besten, alternativ Wohnräume mit großen Fensterflächen.Standort im Winter:Die Pflanzen ziehen im Winter ein, das heißt, die Blätter welken komplett. Nur die verdickten Wurzeln überwintern. Deshalb können die Töpfe lichtarm, aber 18 °C (+/- 5°C) stehen. Kurzzeitiges Temperaturminimum +3 °C.Pflege im Sommer:Halten Sie die Erde konstant leicht feucht, aber nicht über längere Zeit nass. Das Substrat sollte zwischenzeitlich so weit abtrocknen können, dass Sauerstoff über die feinen Kanäle im Erdreich (Kapillaren) zu den Wurzeln gelangen kann. Ohne die Möglichkeit der Wurzeln, zu atmen, droht auf lange Sicht Wurzelfäulnis. Düngen Sie ab dem Moment, da sich im Frühling/Frühsommer die ersten neuen Blätter bilden. Je nach Wuchskraft der Pflanze genügen zwei Gaben Flüssigdünger pro Monat, bei älteren, starkwüchsigen Exemplaren sollten die Gaben auf vier pro Monat erhöht werden.Pflege im Winter:Reduzieren Sie die Wassergaben deutlich, lassen Sie die Erde aber nicht völlig austrocknen. Dauernässe kann den dicken Wurzeln schaden, da sie zu Fäulnis führen kann. Ab September nicht mehr düngen.Schnitt:Kurkuma braucht keinen Schnitt. Warten Sie mit dem Entfernen der Blätter im Herbst/Winter, bis sie von allein völlig eingetrocknet sind.Substrat:Tropenpflanzen wie diese brauchen einerseits Humus in Form frischer Blumenerde. Andererseits muss die Erde durchlässig und stabil sein. Dafür sorgen kleine "Steinchen" wie Lavagrus, Kalksteinbruch, Blähtonbruch, Splitt oder Kies, die Sie zu etwa einem Drittel beimengen, sofern die Basis-Erdmischung diese Elemente nicht bereits enthält. Topfen Sie die Pflanze erst um, wenn die vorhandene Erde gut durchwurzelt ist. Der neue Topf darf auf keinen Fall riesig gewählt werden, sondern sollte nur wenige Zentimeter größer sein als der vorherige.Probleme, Schädlinge, Pflanzenschutz:Kurkuma erweist sich in Kultur bei uns als vollkommen schädlingsfrei. Probleme treten nur durch übermäßiges Gießen oder eine nicht eingehaltene Winterruhe auf.Kompetenz rund um die Welt exotischer Pflanzen: |
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