Der nächste Versandtag ist am Dienstag, 10. Februar 2026.
Witterungsbedingt kann es sein, dass der Versand von Bestellungen mit temperatursensitiven Pflanzen verschoben werden muss.
Mit seinem unermüdlichen Sommerflor ist Oleander DER Star in vielen Topfgärten. Vor allem rot blühende Sorten sind begehrt, da sie ein Stück mediterranes Lebensgefühl in die Gärten nördlich der Alpen bringen (Nerium oleander).
Rot blühende Oleander-Sorten (Nerium oleander) sind besonders beliebt, da sie mit der "Farbe des Südens" für Urlaubsstimmung auf jeder Terrasse sorgen. Ihre Blüten sind von einem im Aufblühen dunklen, im Blühverlauf aufhellendem Rot. Auch der Sonneneinfall ist verantwortlich dafür, dass unsere Augen die Farbe immer wieder unterschiedlich wahrnehmen. Die Blüten sind sehr groß und wetterfest. Starkwüchsige Sorte.
Tipps zu Oleander im Allgemeinen:
Oleander sind ausgesprochen durstige und hungrige Pflanzen, die ihre Pflege jedoch mit einem üppigen Flor danken, der von Mai bis August/September anhält. Sehr hell unter Glas überwinterte Pflanzen blühen häufig bereits ab April. Düngen Sie mit flüssigen Volldüngern von März bis September wöchentlich ein bis zwei Mal und lassen Sie beim Gießen mit Regen- oder Leitungswasser stets etwas Wasser im Übertopf stehen - Kalk in Maßen ist kein Problem. Trocknet Oleander wiederholt aus, verliert er reichlich Blätter und wird anfällig für Spinnmilben, die seine Blätter wie weiß gepunktet aussehen lassen. Ein steter, aber vereinzelter Abwurf gelber Blätter ist dagegen normal: So tauschen Oleander ihr immergrünes Laub gegen junge Blätter aus. Gesunde, kräftige Oleander blühen auch in schlechten Sommern sehr gut, sofern sie einen ganztägig vollsonnigen Platz haben. Schatten mindert den Flor spürbar. Wichtig im Winter ist ein kühler, heller Platz unter 10 °C, darüber steigt die Gefahr von Schädlingen wie Schildläusen. Leichter Dauerfrost ist kein Problem. Achten Sie im Winter auf einen luftigen Stand und gießen Sie nur direkt auf die Erde. Topfen Sie Oleander jährlich im März/April in ein größeres Gefäß oder schneiden Sie zwei bis drei Keile aus den Wurzeln heraus, die durch frische, hochwertige Kübelpflanzenerde ersetzt werden. Bei Oleander sollte man nicht alle Triebspitzen auf einmal schneiden, denn hier sitzen die bereits im Vorjahr angelegten, neuen Blütenknospen. Um Oleander kompakt und blühfreudig zu halten, nimmt man stattdessen jährlich ein bis drei der ältesten Triebe ganz heraus, indem man sie knapp über dem Boden kappt.
|
Oleander - Pflegeanleitung Profi-Pflegetipps für |
|
+++ Hilfe bei der Pflege im Topf, als Kübelpflanze auf Balkon und Terrasse, im Wintergarten oder im Garten +++ Ausführliche Pflege-Beschreibung von FLORA TOSKANA +++ Standort im Sommer:Vollsonnige Plätze sind Vorraussetzung für eine reiche, andauernde Blüte. Hitze und Wind sind für Oleander (Nerium) kein Problem, sofern die Erde stets feucht gehalten wird.Standort im Winter:Hell bei 8 °C (+/- 5°C). Zu warme Winterquartiere fördern bei Oleander (Nerium) den Befall mit Schädlingen (z. B. Schildläuse, Spinnmilben). Kurzzeitiges Temperaturminimum -5 °C.Pflege im Sommer:Durch die große Blattmasse, das zügige Wachstum und die reiche Blüte verbrauchen Oleander sehr viel Wasser und erfordern steten Nachschub. An heißen Sommertagen empfiehlt sich beim morgendlichen Gießen ein Vorrat im Untersetzer oder Übertopf, der den Pflanzen über den Tag hilft. Wichtig: Sehen sie, dass eine Pflanze bereits am Mittag/Nachmittag schlappt, unbedingt gießen und nicht bis zum Abend warten. Dabei möglichst nicht über die Blätter oder den Stamm, sondern nur auf die Erde gießen. Der hohe Nährstoffbedarf von Oleander (Nerium) wird gedeckt durch ein bis zwei Gaben flüssigen Volldüngers pro Woche von April bis August, im März und September alle 7-10 Tage. Alternativ ab April Langzeitdünger verwenden, der im Sommer zwei bis drei Mal erneuert wird.Pflege im Winter:Gleichmäßige Bodenfeuchte beim Oleander (Nerium) beibehalten, aber vor allem bei kühlen Winterquartieren Staunässe vermeiden.Schnitt:Da Oleander (Nerium) seine neuen Blüten bereits im Vorjahr an den Trieb-Enden anlegen, darf man im Frühjahr nicht alle Zweigspitzen kappen - sonst fällt die Blüte aus. Stattdessen entfernt man jedes Jahr ein bis drei der ältesten Äste ganz, indem man sie kurz über dem Boden abschneidet oder absägt. Dadurch wird Platz für die neuen Triebe geschaffen, die aus den Wurzeln sprießen und blühfreudig-vital sind. Wer dennoch die Triebspitzen einkürzen möchte, sollte dies nur bei einem Drittel tun: Dann ist fürs gleiche Jahr die Blüte garantiert. Wer völlig aus der Form geratene Oleander kräftig stutzen möchte, sollte dies statt im Frühjahr im August des Vorjahres tun. Bis zur Winterruhe sprießen dann bereits die ersten Triebe und die Chancen sind gut, im Folgesommer bereits wieder erste Blüten haben.Umtopfen:Da das Wurzelwachstum von Oleander (Nerium) ebenso kräftig ist wie das Triebwachstum, ist jährlich ein größere Topf nötig. Hier dürfen Sie, anders als bei den meisten Kübelpflanzen, auch gerne zu Töpfen greifen, die ein gutes Stück mehr Platz bieten. Oder Sie schneiden Keile aus dem Ballen (durchwurzelte Erde) heraus und setzen die Pflanzen in die alten Töpfe zurück. Die Lücken mit frischer Erde füllen. Verzichtet man aufs Umtopfen oder die Wurzelkeil-Methode, "ersticken" sich die Wurzeln selbst, die Nährstoffe verteilen sich nicht richtig, Wasser kann zu Sauerstoffmangel und Fäulnis führen. Verwenden Sie hochwertige Kübelpflanzenerde, die durch grobkörnige Anteile (z.B. Lavagrus, Blähton, Kies) hohe Mengen an Wasser und Nährstoffen speichern kann und zugleich locker und luftig bleibt.Probleme, Schädlinge, Pflanzenschutz:An den jungen Triebspitzen im Frühjahr können Blattläuse auftreten, bei Hitzestress im Sommer Spinnmilben, im Winter Schild- und Wollläuse.Kompetenz rund um die Welt exotischer Pflanzen: |
Datenblatt
Das könnte Sie auch interessieren