Südostafrikanische, immergrüne, bewehrte Baumart mit kamelienschönen, duftenden Blüten und essbaren, bis zu 5 cm großen, hartschaligen Früchten, die man zu Gefäßen oder Musikinstrumenten trocknet.
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ONS-103
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Pflanzenarchiv
Beschreibung
Aus dem Englischen übersetzt, tragen diese Sträucher die Namen Schnupftabakdosen-Baum (snuff-box tree) oder Spiegelei-Baum (fried egg tree). Der erste Titel geht zum einen darauf zurück, dass die hartschaligen Früchte zu Schnupftabakdosen verarbeitet werden, aber auch genauso zu Rasseln und Schellen. Der zweite Titel spielt auf das Aussehen der kamelien-ähnlichen, 6-8 cm großen Blüten an: Im Zentrum der weißen Blütenblätter sitzen sattgelbe Staubblätter, die gemeinsam mit ihrem intensiven, süßen Duft Schmetterlinge zur Bestäubung anlocken. Die Blüte fällt hierzulande in die Sommermonate Juni oder Juli. Es folgen 5-10 cm große Früchte mit extrem haltbaren Schalen, deren Fruchtfleisch essbar ist. Die Zweige sind immergrün und bedornt, das Wachstum ist langsam, die Verzweigung wird durch regelmäßiges Entspitzen gefördert.  

punkt_gruen.gif Qualität: kamelienähnliche & große Blüten; intensiver Duft; als Musikinstrumente und Aufbewahrungsgefäße nutzbare Früchte mit harter, dauerhafter Schale

punkt_gruen.gif Verwendung: ganzjährig in beheizbaren Wintergärten

 


 

Profi-Pflegetipps für
Oncoba spinosa - Spiegelei-Baum

Standort im Sommer: Diese tropische Blütenpflanze bevorzugt ganzjährig konstante Wärme (über 18 °C) und eine hohe Luftfeuchtigkeit (über 80 %). Deshalb ist ein Dauerplatz im Haus zumeist besser als ein Sommerquartier im Freien, da hier die Nächte auch zwischen Mai und August stark abkühlen können, Wind die Luftfeuchte senkt und Regen Kühlung bringt. Ausnahmen sind windgeschützte, warme Gartenplätze, die lichtreich, aber nicht vollsonnig sind. Stellen Sie die Töpfe erhöht auf Tische, Regale o.ä., um sie vor Bodenkälte zu schützen. Im Haus eignen sich Wintergärten am besten, alternativ Wohnräume mit großen Fensterflächen. Beachten Sie, dass Glasscheiben einen erheblichen Teil des pflanzenverfügbaren Lichts herausfiltern, Gardinen und Jalousien weiteres.

 Standort im Winter: Da die Pflanzen im Verlauf des Winters einen Teil bis Großteil ihres Laub verlieren, sind sehr helle Plätze direkt am Fenster mit 15 °C (+/- 5°C) die beste Wahl. Kurzzeitiges Temperaturminimum + 3 °C.

 Pflege im Sommer: Halten Sie die Erde konstant leicht feucht, aber nicht über längere Zeit nass. Das Substrat sollte zwischenzeitlich so weit abtrocknen können, dass Sauerstoff über die feinen Kanäle im Erdreich (Kapillaren) zu den Wurzeln gelangen kann. Ohne die Möglichkeit der Wurzeln, zu atmen, droht auf lange Sicht Wurzelfäulnis. Düngen Sie ab dem Moment, da im Frühling/Frühsommer das neue Wachstum einsetzt. Je nach Wuchskraft der Pflanze genügen zwei Gaben Flüssigdünger pro Monat, bei älteren, starkwüchsigen Exemplaren sollten die Gaben auf vier pro Monat erhöht werden.

Pflege im Winter: Behalten Sie eine gleichmäßige Bodenfeuchte bei, die auf den reduzierten Bedarf der Pflanzen abgestimmt ist. Die Pflanzenaktivität sinkt mit abnehmender Tageslänge und Lichtausbeute. Staunässe ebenso vermeiden wie tagelanges, völliges Austrocknen. Ab dem Moment, da das Wachstum stoppt oder bereits der winterliche Blattverlust beginnt, nicht mehr düngen.

 Schnitt: Eine Pflanze soll nicht nur Träger schöner Blüten sein, sondern auch gut aussehen, das heißt möglichst kompakt und dicht beblättert wachsen. Hiefür förderlich ist ein regelmäßiges Entspitzen der Triebspitzen. Ein erster, bei Bedarf auch kräftiger Rückschnitt wird hierfür im Frühling durchgeführt, kurz bevor die Pflanzen frisch austreiben. Je nach Wüchsigkeit der Zweige erfolgen ein bis drei weitere, nur leichte Schnitte während des Sommers. Nach Anfang bis Mitte August nicht mehr schneiden.

Substrat: Tropenpflanzen wie diese brauchen einerseits Humus in Form frischer Blumenerde. Andererseits müssen genügend feine Kanale in der Erde vorhanden sein, damit nicht nur Wasser, sondern auch Luft zu den Wurzeln gelangt. Dafür sorgen kleine "Steinchen" wie Lavagrus, Kalksteinbruch, Blähtonbruch, Splitt oder Kies, die Sie zu etwa einem Drittel beimengen, sofern die Basis-Erdmischung diese Elemente nicht bereits enthält. Topfen Sie die Pflanze erst um, wenn die vorhandene Erde gut durchwurzelt ist. Der neue Topf darf auf keinen Fall riesig gewählt werden, sondern sollte nur wenige Zentimeter größer sein als der vorherige.

 Probleme, Schädlinge, Pflanzenschutz: Da die Pflanzen warm überwintern, ist im Winter auf Schildlausbefall zu achten. Kleine Popopulationen lassen sich mit einem Schwamm oder einer ausgedienten Zahnbürste abwischen. Ein sanftes Mittel ist die Behandlung mit folgender Lösung: Ein Liter Wasser mit 20 ml Spiritus und 15 ml Schmierseife mischen. Sie wird direkt auf die Tiere gesprüht.


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Artikeldetails
ONS-103

Technische Daten

Familie
Flacourtiaceae
Herkunft
Afrika
Blütezeit
Sommer
Blütenfarbe
weiß
Früchte
Essbare Früchte
Duft
Blütenduft
Wuchsform
Strauch
Standort
sonnig
Überwinterungstemperatur
15 (±5)°C
Minimaltemperatur
5 °C
Winterhärtezone
10
Wuchshöhe
1 m