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Wenn Sie selber einmal Süßholz raspeln möchten, brauchen Sie nichts Weiteres als eine Süßholz-Pflanze (Glycyrrhiza), denn aus ihren Wurzeln wird der Extrakt gewonnen, der 50 x süßer ist als Zucker und aus dem man Lakritz herstellt.
Wer Süßholz raspelt, wirbt um gute Stimmung bei anderen. Und tatsächlich macht vor allem in den Wintermonaten Süßholzraspeln richtig Sinn, denn die vielfältigen Inhaltsstoffe der geriebenen Wurzel (z.B. Glycyrrhizin) wirken unter anderem bei Husten und schmecken rund 50 Mal so süß wie normaler Zucker. Kocht man die Wurzeln aus und dickt den gewonnenen Wurzelsaft ein, erhält man den Grundstoff für Lakritz. Süßholz (Glycyrrhiza glabra) ist jedoch nicht nur nützlich, sondern sieht als Kübelpflanze oder im Wintergarten obendrein schick aus. Wer eine Pflanze verschenkt, kann sich auf eine andere, charmante Art sicher sein, Süßholz zu raspeln. Die Stauden lassen jedes Jahr aus ihren dicken Wurzeln hüft- bis brusthohe Triebe sprießen, die mit Fiederblättern besetzt sind. Im Sommer schmücken sie sich mit blauvioletten Schmetterlingsblüten, denn Glycyrrhiza zählt zur Familie der Fabaceae.
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Süßholz Pflegeanleitung Profi-Pflegetipps für |
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+++ Hilfe bei der Pflege im Topf, als Kübelpflanze auf Balkon und Terrasse, im Wintergarten oder im Garten +++ Ausführliche Pflege-Beschreibung von FLORA TOSKANA +++ Standort im Sommer:Süßholz sonnig bis halbschattig platzieren. Wind- und hitzeverträglich. Überwinterte Blätter im Frühling, wenn man die Pflanzen ins Freie stellt, langsam an die Sonne gewöhnen.Standort im Winter:Süßholz hell bei 12 °C (+/- 5) überwintern. Bei kühlerem Stand welkt ein Teil der Blätter, Neuaustrieb ab April. Kurzzeitiges Temperaturminimum -5 °C.Pflege im Sommer:Achten Sie bei Süßholz auf eine konstante, aber nicht zu hohe Bodenfeuchte. Nässe über längere Zeit kann die fleischigen Wurzeln in Töpfen zum Faulen bringen, da Sauerstoffmangel herrscht. Düngen Sie von April bis September alle 7 bis 10 Tage mit Volldünger (flüssig, wasserlösliche Pulver, Stäbchen u.ä.), bei dauerwarmer Überwinterung von Oktober bis März zusätzlich ein bis zwei Mal pro Monat.Pflege im Winter:Gleichmäßige Bodenfeuchte auf niedrigem Niveau beibehalten. Bei kühler oder lichtarmer Überwinterung sind welkende Blätter normal: Die Stauden ziehen ein. Versuchen Sie nicht, durch vermehrtes Gießen gegenzusteuern! Kühle Wurzeln plus Nässe kann zu Fäulnis führen. Braune Blattränder sind ein Zeichen von zu trockener Heizungsluft. Besprühen Sie die Blätter mit kalkarmem Wasser.Schnitt:Es genügt, bei Süßholz eingetrocknete Blätter abschneiden.Umtopfen:Süßholz schätzt humusreiche Erde, die mit grobkörnigen Anteilen (z.B. Lavagrus, Blähton, Kies) durchsetzt ist, die sie locker und luftig halten. Verwenden Sie statt Torf alternative und stabilere Humusarten.Probleme, Schädlinge, Pflanzenschutz:Süßholz ist sind zuverlässig schädlingsfrei. Probleme rühren zumeist von Nässe und Wurzelfäulnis her.Kompetenz rund um die Welt exotischer Pflanzen: |
Datenblatt
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