Die Fiederblätter dieser strauchig bis baumförmig wachsenden Immergrünen sind deutlich breiter als bei Schinus molle, die Zweige kräftiger. Vergleichbar ist der würzig-pfeffrige Geruch der Blätter.
Der Brasilianische Pfefferbaum (Schinus terebinthifolius) wächst zumeist mehrstämmig und stärker buschig als baumförmig heran. Das Astgerüst ist aufrecht und nicht trauerartig überhängend wie bei Schinus molle, sehr dicht und lässt sich bei konsequentem Schnitt hervorragend in Form halten. Auf die kleinen, weißlichen Blüten folgen auffällige, rote, lang haltbare Beeren, die in dichten Trauben beisammenstehen und gerne als Weihnachtsschmuck verwendet werden. Hierher rührt auch der Zweitname "Weihnachtsbeere" für die immergrünen Sträucher oder Kleinbäume. Das glänzende Laub verströmt einen pfeffrigen Geruch, wenn man es reibt oder bricht. In den USA ist die 1840 als Zierpflanze nach Florida importierte Art heute unerwünscht, da sie verwildert und natürliche Pflanzengemeinschaften überwächst. Wir Europäer sollten jedoch nicht auf die Multitalente verzichten, denn sie würzen mit ihrem Aroma und ihrem Blattschmuck gemischte Pflanzungen in temperierten und warmen Wintergärten
Qualität: würzig-pfeffrig riechende Fiederblätter; rote Früchte; aufrechter & kräftiger Wuchs; anspruchslos & pflegeleicht
Verwendung: in Töpfen von April bis Oktober im Freien in Balkon-, Terrassen-, -gärten mit Überwinterung im Haus; ganzjährig in allen Wintergartentypen und großen Wohn- oder Geschäftsräumen
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